German Physiks ist ein Unternehmen, das sich mit seinem Expertenwissen der Herstellung von Lautsprechern allerhöchster Qualität verschrieben hat - basierend auf soliden Ingenieursprinzipien und mit viel Liebe zum Detail.

Der Schlüssel zur hohen Qualität der Lautsprecher von German Physiks ist unser einzigartiger DDD-Wandler - das Ergebnis von 12 Jahren Forschung und Entwicklung durch den Erfinder Peter Dicks und der zweijährigen Weiterentwicklung gemeinsam mit German Physiks. Weitere Verbesserungen dieser Technologie haben uns unserem ultimativen Ziel, ein originalgetreues musikalisches Klangerlebnis zu bieten, sogar noch näher gebracht. Ein Ziel, das wir unablässig verfolgen.

Auf den ersten Blick sieht der DDD-Wandler von German Physiks wie ein konventioneller Kolbenantrieb aus. Er verfügt über eine Schwingspule/Magneteinheit, die als Wandler dient, sowie einen Konus, der sich im Gegensatz zu konventionellen Entwürfen durch seine längere sowie engere Gestaltung auszeichnet. Bei der Form endet die Ähnlichkeit mit einem Kolbenantrieb jedoch bereits.


Bei einem Kolbenantrieb wird beabsichtigt, dass sich der gesamte Konus mit der Schwingspule mit bewegt. Deshalb ist die Konstruktion aus Konus und Schwingspule so starr wie möglich ausgelegt. Die Schallwellen, die ein Kolbenantrieb erzeugt, bewegen sich in die gleiche Richtung wie der Konus - siehe Abbildung 2. Daher werden Kolbenantriebe normalerweise auf den Zuhörer ausgerichtet.

Der DDD-Wandler ist trotz seines schlichten Erscheinungsbildes relativ komplex. Er verfügt über 4 Betriebsmodi und funktioniert dabei wie ein mechanisches 4-Wege-System.
 

  1. Der Betrieb im unteren Frequenzbereich lässt sich mit Thiele-Small-Parametern beschreiben.
  2. Im darauf folgenden Frequenzbereich wirkt der DDD-Wandler bis zur Koinzidenzfrequenz wie ein Kolbenantrieb.
  3. Beim Übergang in den nächsten Frequenzbereich wird die Kolbenbewegung zunehmend von Biegewellen ersetzt. Aufgrund der Dispersion und der außergewöhnlichen konischen Formgebung wird die Koinzidenzfrequenz über einen erweiterten Frequenzbereich verteilt, anstatt wie die Dipolfrequenz bei einer bestimmten Einzelfrequenz aufzutreten. Wird der obere Rand des Koinzidenzfrequenzbereichs erreicht, funktioniert der DDD-Wandler wie ein reiner Biegewellenwandler, in dem die Fortschrittsgeschwindigkeit der Konusschwingungen mit steigender Frequenz zunimmt.
  4. Der letzte Betriebsmodus beginnt bei der Dipolfrequenz oberhalb des Frequenzbereichs der Biegewellen, wo die erste stehende Welle auftritt und es zur modalen Signalverteilung kommt.  
     

Die letzten beiden Betriebsmodi decken den Hauptarbeitsbereich des DDD-Wandlers ab. Dieser liegt bei allen German Physiks-Modellen mit einem Carbon DDD-Wandler ungefähr zwischen 200 Hz und 24.000 Hz. Diese beiden Modi heben den DDD-Wandler von konventionellen Antrieben dadurch hervor, dass sich darin nicht der gesamte Konus gemeinsam mit der Schwingspule bewegt. Stattdessen sendet die Spule eine Schwingung nach unten an das offene Ende des Konus. Dies wird dadurch ermöglicht, dass der Konus des DDD-Wandlers aus einer sehr leichten sowie flexiblen Folie gefertigt ist – 0,025 mm dickes Titan oder 0,15 mm dicke Karbonfaser.
Einfach gesagt, lässt sich die resultierende Bewegung mit der Schwimmbewegung einer Qualle vergleichen, wobei die Schallwellen, wie in Bild 3 dargestellt, zur Seite ausgesendet werden. Die äußerst geringe, bewegte Masse in diesen Modi führt zu einem schnellen Einschwingverhalten des DDD-Wandlers. Des Weiteren wird dadurch ein hervorragendes makro- sowie mikrodyna- misches Verhalten mit einer überragenden Auflösung bei niedriger Lautstärke ermöglicht.

Der DDD-Wandler wird immer vertikal verbaut, so dass er wie eine beinahe ideale Punktquelle mit kugelförmiger Abstrahlcharakteristik wirkt. Daraus folgt, dass alle Lautsprecher von German Physiks eine erweiterte Stereoabbildung erzeugen, die man von zahlreichen Hörpositionen aus genießen kann, was auf konventionelle Bauarten jedoch nicht zutrifft.
 

Der Klang rundumstrahlender Lautsprecher besitzt eine Abklingcharakteristik, die dem Nachhall großer Räume stärker gleicht, als es beim eng fokussierten Klang gängiger monopolarer Direkt-Strahler der Fall ist. Daraus ergibt sich eine Natürlichkeit des Klangs, die eindrucksvoll das Erlebnis eines musikalischen Livekonzerts vermittelt.